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15. DEGA-Symposium "Erneuerbare Energien und Lärmschutz"


Das 15. DEGA-Symposium findet am 14.11. und 15.11.2022 in Berlin statt.

Seit dem 7. DEGA Symposium (2013) zum Thema Energiewende und Lärmschutz sind neun Jahre vergangen. In Anbetracht der aktuellen Situation in Bezug auf Klima, Umwelt, Energie und Politik hat das Thema heute eine erhöhte Aktualität. Der Druck, kurzfristig effiziente Lösungen als technische Voraussetzung für die Energiewende bereit zu stellen, ist enorm gewachsen. Die Realisierung der Energiewende stellt eine entscheidende gesellschaftliche Aufgabe dar und ist zugleich eine hohe Herausforderung für die wirtschaftliche Entwicklung in den nächsten Jahren.

Betroffen sind neben der Energieerzeugung und -speicherung in großem Ausmaß Energieanlagen in der Gebäudetechnik. Die Notwendigkeit, mit einer breiten Nutzung alternativer Energiequellen die Treibhausgasemissionen drastisch zu senken, ist zwar unbestritten, doch die neuen Technologien bringen andere Umweltbelastungen mit sich. So sind Windkraftanlagen und Wärmepumpen auch Quellen von Umgebungslärm, die ein hohes Konfliktpotenzial in der betroffenen Bevölkerung erreichen. Lösungen sind durch den Einsatz neuer, aber auch bewährter Schallschutztechnologien möglich, insbesondere auch bei der Entwicklung, Planung und Installation derartiger Anlagen. Gehen Lösungen, die dem Stand der Akustik zur Minderung der Geräuschemission entsprechen, in die Konstruktion, Fertigung und Aufstellung der genannten Geräte und Anlagen ein, so verbessert dies die öffentliche Akzeptanz und vereinfacht behördliche Genehmigungsverfahren.

So ist das Ziel des diesjährigen Symposiums, eine Brücke zu schlagen zwischen dem aktuellen Stand der Forschung und Entwicklung der Geräuschentstehung, -ausbreitung und -wahrnehmung im Einsatz von Anlagen erneuerbarer Energien und den Begutachtungen. Das 15. DEGA-Symposium bietet hierfür einen breiten Raum mit Diskussionen zu Fragen von rechtlichen, organisatorischen, planerischen und technischen Aspekten, um die Geräuschentstehung zu mindern und auf diese Weise den Schutz gegen Lärm zu stärken. Es leistet damit einen Beitrag, Entscheidungs- und Beurteilungsgrundlagen der Behörden zu verbessern und zuverlässiger abzusichern, was einen wichtigen Baustein für den Einsatz neuer Technologien und Verfahren auf Basis erneuerbarer Energien bildet.

Aufgrund der hohen Aktualität und des Umfangs der Thematik wird das diesjährige Symposium in zwei Tage aufgeteilt.
Inhalt des ersten Tages ist die Akustik von Energieanlagen in der Gebäudetechnik.
Der zweite Tag richtet den Fokus auf Windenergieanlagen.

Verantwortlich für das Programm ist der Vorstand der DEGA (Koordination: Stefan Becker), zusammen mit dem Arbeitsring Lärm der DEGA (ALD) und den Fachausschüssen „Bau- und Raumakustik“, „Fahrzeugakustik“ und „Lärm: Wirkungen und Schutz“.
Die Veranstaltung wird gefördert durch das Umweltbundesamt und das Bundesministerium für Umwelt, Naturschutz, nukleare Sicherheit und Verbraucherschutz.